Sie fungieren damit als Dienstleister für die Gruppe und halten eigene Interessen, Ziele, Ideen zurück. So definieren die „Väter“ (Klebert, Schrader, Straub) der Moderationsmethode die Rolle des Moderators.
Moderieren heißt demnach, das Know-how aller Workshopteilnehmer aktiv zu nutzen. Das bedeutet, die Teilnehmer mit einzubeziehen, die Dynamik des Prozesses und der Diskussion zu steuern sowie die richtigen Fragen und Methoden zu wählen. Am Ende soll ein konstruktives Ergebnis stehen, dafür ist der Moderator verantwortlich.
In der betrieblichen Praxis ist der – interne – Moderator allerdings oft auch als Experte für bestimmte Themen gefragt. Daraus ergibt sich für die firmeninternen Moderatoren in der Regel ein Rollendilemma, weil es oft als schwierig erlebt wird, sowohl als Moderator als auch als Fachexperte aktiv zu sein und diese beiden Rollen zu differenzieren.
In diesem Training geht es darum, diesen Balanceakt sicher zu gestalten. Die Teilnehmer lernen, Gruppen zielorientiert anzuleiten, von der Problemstellung bis zur Ergebnissicherung, auf der Sach- und Beziehungsebene.